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CNN Prima News – Zweistöckiges TV-Studio mit 1.400 m LED-Strips und 120 m² LED-Wand

1.400 m adressierbare RGB LED-Strips und eine 120 m² große P10 LED-Wand für CNN Prima News gebaut — das erste zweistöckige TV-Studio, an dem wir je gearbeitet haben.

CNN Prima News – Zweistöckiges TV-Studio mit 1.400 m LED-Strips und 120 m² LED-Wand

Project Quick Facts

Location
Prague, Czech Republic
Year
2019
Client
CNN Prima News
Technology
RGB pixel strips, P10 LED panels, 26× LEC3, Art-Net, LED Strip Studio

Prima baut ein Studio, das dem CNN-Namen gerecht wird
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Prima ist eines der drei größten TV-Netzwerke in der Tschechischen Republik. 2019 starteten sie einen brandneuen 24-Stunden-Nachrichtenkanal unter dem CNN-Markennamen — CNN Prima News. Um diesem globalen Namen gerecht zu werden, brauchten sie ein Studio, das auf der Kamera entsprechend aussah.

Das war das erste zweistöckige TV-Studio, an dem wir je gearbeitet haben. Das Projekt kombinierte zwei separate Technologien unter einem Dach: digitale adressierbare LED-Strips in den Bühnendekoren und eine riesige P10 LED-Panel-Wand, die 120 Quadratmeter Hintergrund bedeckt.

1.400 Meter adressierbare RGB LED-Strips
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Dunkler Diffusor für LED-Strips

Jedes Dekorationsstück im Studio ist mit digitalen LED-Strips gesäumt — Ecken, Rahmen, Tischkanten, Säulen. Die Gesamtlänge belief sich auf mehr als 1.400 Meter adressierbarer LED-Pixel-Strips, die über zwei Stockwerke installiert wurden.

Warum dunkles Plexiglas?
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Der Architekt wollte, dass CNNs charakteristisches Rot auf der Kamera heraussticht. Dafür wählten sie anstelle der üblichen weißen, mattierten Abdeckung ein dunkles, getöntes Plexiglas als Diffusor.

Man könnte fragen: Warum dunkles Plexiglas verwenden, wenn es Licht blockiert und mehr LEDs erfordert? Die Antwort ist Farbreinheit. Ein weißer matter Diffusor verschiebt jede Farbe Richtung Weiß, was gesättigte Töne auswäscht. CNN-Rot sieht hinter dunklem Plexiglas leuchtend und kräftig aus. In einigen Bereichen des Sets war ein verdoppelter Strip nötig — zwei RGB-Pixel-Strips nebeneinander — um genug Helligkeit durch die dunkle Abdeckung zu drücken und auf einer Broadcast-Kamera sauber auszusehen.

RGBW-Strips und die vollständige Renovierung
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Die erste Installationsphase verwendete SK6812 RGBW-Strips. Leider hatten diese Strips einen Fertigungsfehler in den LED-Chips selbst. Das Ergebnis: Wir mussten das gesamte Studio von Grund auf neu aufbauen.

Für den Ersatz wechselten wir zu Standard-RGB-Pixel-Strips — ein bewährter IC-Typ mit einer soliden Erfolgsbilanz. Diese Strips laufen jetzt seit mehr als fünf Jahren täglich ohne Probleme.

26 LEC3 Controller
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Die gesamte 1.400 m Pixel-LED-Installation wird von 26 LEC3 LED-Ethernet-Controllern angetrieben, die jeweils Videodaten in SPI-Signale für die Pixel-Strips umwandeln. Alle 26 Einheiten laufen von einer zentralen LED Strip Studio-Workstation.

Während dieser Installation entdeckten wir einen Firmware-Fehler im LEC3: Nach genau 36 Tagen Dauerbetrieb füllte sich der interne Speicher des Geräts und die Einheit benötigte einen manuellen Neustart. Wir meldeten das Problem und es wurde in einer späteren Firmware-Version behoben. Aktuelle LEC3-Einheiten können das ganze Jahr durchlaufen, ohne jemals ausgeschaltet zu werden — was für einen Live-24-Stunden-Nachrichtenbetrieb sehr wichtig ist.

120 m² P10 LED-Hintergrundwand
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P10 LED-Panels

Der Kunde wollte einen hochauflösenden Hintergrund, der groß genug ist, um Live-Footage anzuzeigen — Karten, Grafiken, Video-Clips — passend zu der gerade laufenden Story. Die Anforderung war 120 Quadratmeter nutzbare Projektionsfläche.

Wir bauten diese aus P10 LED-Panels, jedes mit einer Größe von 32 × 16 cm. P10 war aus mehreren Gründen die richtige Wahl. Die Panelgröße gab uns genug Auflösung für einen Hintergrund, der auf einer Broadcast-Kamera scharf aussieht. Noch wichtiger war, dass das modulare Panelformat es uns ermöglichte, die Wand um die Studioecken zu biegen — etwas, das mit einem starren Flachbildschirm schlicht nicht möglich ist.

Die gesamte 120 m² Fläche wird als einzelne 4K-Auflösungs-Leinwand im Kontrollraum adressiert. Diese Leinwand wird auf mehrere Sender-Boxen aufgeteilt. Das Produktionsteam kann jede Live-Quelle — Nachrichtengrafiken, Ortshintergründe, Vollbewegungsvideo — direkt in Echtzeit auf die Wand übertragen.

Netzteile für die LED-Panels verwenden auch ein Einschaltverzögerungsgerät (AC-Delay). Das verhindert, dass die Sicherungen auslösen, wenn alle Netzteile gleichzeitig starten.

Zuverlässigkeit über 7 Jahre
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In sieben Jahren täglichem Einsatz hat das Studio genau ein P10 LED-Panel ersetzt. Dieser einzelne Datenpunkt sagt viel darüber aus, warum P10 unsere empfohlene Technologie für großflächige TV-Studio-Hintergründe ist. Geringerer laufender Wartungsaufwand bedeutet weniger Unterbrechungen für einen 24-Stunden-Broadcast-Betrieb.

Prima CNN TV-Nachrichtenstudio

Was diese Installation bewiesen hat
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CNN Prima News wurde ein Referenzpunkt für professionelle LED-Pixel-Installationen im mitteleuropäischen Broadcast. Das Projekt zeigte, dass adressierbare LED-Strips und modulare LED-Panel-Wände in einem einzigen Studio koexistieren können, wobei jede das tut, was herkömmliche statische Leuchten nie könnten — kontinuierliche Farbwechsel, animierte Hintergründe und völlig unterschiedliche visuelle Identitäten für verschiedene Shows ohne physische Set-Änderungen.

Die 26 LEC3 Art-Net-Pixel-Controller und LED Strip Studio Software geben dem Produktionsteam vollständige kreative Kontrolle, ohne täglich einen dedizierten Beleuchtungsprogrammierer am Set zu benötigen. Für ein Live-Nachrichtenstudio ist diese Art von betrieblicher Einfachheit genauso wichtig wie das visuelle Ergebnis.


Häufig gestellte Fragen
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Warum dunkles Plexiglas als Diffusor statt weißem, mattierten Kunststoff verwenden?

Weiße Diffusoren sind heller, aber sie verschieben alle Farben Richtung Weiß. Bei einem Studio, in dem Rot die primäre Markenfarbe ist, hält dunkles Plexiglas das Rot auf der Kamera gesättigt und leuchtend. Der Nachteil ist geringere Gesamthelligkeit, was durch Verdoppelung der LED-Strips in den Bereichen gelöst wurde, die es brauchten.

Was verursachte den RGBW-Strip-Ausfall und wie wurde er behoben?

Die erste Installation verwendete SK6812 RGBW-Strips, die einen Fertigungsfehler direkt in den LED-Chips hatten. Das gesamte Studio musste ausgebaut und neu aufgebaut werden. Wir ersetzten sie durch Standard-RGB-Pixel-Strips von einem Lieferanten mit nachgewiesener Erfolgsbilanz — diese laufen seit über fünf Jahren ohne Ausfall.

Was ist der LEC3 und wie viele wurden für 1.400 m LED-Strips benötigt?

Der LEC3 ist ein Art-Net LED-Ethernet-Controller, der Art-Net-Netzwerkdaten in SPI-Pixel-Signale für adressierbare LED-Strips umwandelt. Für diese Installation wurden 26 LEC3-Einheiten über beide Etagen verteilt, um alle 1.400 Meter Pixel-Strip abzudecken.

Warum wurden P10 LED-Panels für die 120 m² Hintergrundwand gewählt?

P10-Panels (je 32 × 16 cm) bieten genug Pixeldichte für einen Broadcast-qualitativ hochwertigen Hintergrund, während sie flexibel genug sind, um Studioecken zu biegen. Sie sind auch extrem zuverlässig — in sieben Jahren täglichem Einsatz wurde nur ein Panel ersetzt.

Wie wird die 120 m² LED-Wand gesteuert?

Die gesamte Wand wird als einzelne 4K-Leinwand im Kontrollraum adressiert, aufgeteilt auf mehrere Sender-Boxen. Das Produktionsteam kann jede Live-Videoquelle — Karten, Grafiken oder Vollbewegungsaufnahmen — ohne zusätzliche Rendering-Hardware direkt in Echtzeit auf die Wand übertragen.

Wie vermeidet man Spannungsabfall über 1.400 m LED-Strips?

Spannungsabfall ist bei langen Kabelwegen unvermeidlich — der Widerstand in den Kupferleitern reduziert die Spannung am fernen Ende des Strips und verursacht sichtbaren Helligkeitsverlust. Die Lösung ist Stromeinspeisung in regelmäßigen Abständen entlang des gesamten Verlaufs, sodass jeder Abschnitt des digitalen LED-Strips die volle Betriebsspannung erhält, unabhängig davon, wie weit er von der Hauptstromversorgung entfernt ist.

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